der imposante Westen

Den so genannten Westen Irlands bilden die Grafschaften Galway, Mayo und Roscommon. Galway ist das Eingangstor zur berühmten Connemara. Eindrucksvolle Bergketten, Moore, einsame Seen und eine unvergleichliche Küste bestimmen das Landschaftsbild. Die Connemara gehört wie Donegal zum Gaeltacht-Gebiet, davon besonders stark geprägt sind die vorgelagerten Aran Inseln.

Die Metropole Galway zählt zu den am schnellsten wachsenden Städten Irlands. Die quirlige Universitätsstadt mit den engen Gassen zieht vor allem junges Publikum an. In der "Hauptstadt des Westens" wie Galway auch genannt wird, herrscht ein pulsierendes Leben.

Sowohl Geschäfte mit internationaler Mode als auch kleine Boutiquen mit Auslagen irischer Designer, daneben viele namhafte Restaurants und Pubs säumen die Straßen. An die westliche Stadtgrenze schließt sich der Ort Salthill an, ein Ausflugsziel am Meer, wo Jung und Alt dem Stadttreiben entfliehen können. Eine Promenade lädt zum Spazierengehen ein, und das "Leisureland", eine Wasserwelt mit Vergnügungscharakter findet seine Zielgruppe vor allem in Familien mit Kindern. Nördlich der Connemara gelangt man in das County Mayo, die drittgrößte Grafschaft Irlands. Unvergleichliche Natur mit einer sauberen Umwelt, wunderschöne Strände (die meisten der Blue Flagg Beaches - besondere Auszeichnung für sauberes Meerwasser - finden sich auf Achill Island wieder), fischreiche Seen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten präsentieren sich dem Reisenden. Irlands bekanntester Berg, der Croagh Patrick, welcher jedes Jahr Ziel Tausender Pilger ist, und auch Knock, der irische Wallfahrtsort, liegen im County Mayo.

Roscommon ist ein Binnencounty. Im Osten wirkt der Shannon, Irlands größter Fluß als Grenzfeste und im Westen bildet der River Suck den größten Teil der Grenze. Welliges Hügelland, Moore, zahlreiche Flüsse und Seen bestimmen das Panorama. Der Kulturinteressierte kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Burgen oder das, was noch von Ihnen übrig geblieben ist, laden zum Entdecken ein. Freunde des Reitsports werden sich hier zu Hause fühlen. Die Anzahl der Equestrian Centre mit ausgezeichneten Reitmöglichkeiten ist groß. Jedes Jahr finden in Roscommon während der Sommermonate Pferderennen statt. Nähere Einzelheiten unter www.irelandwest.ie.

Ballina, Co. Mayo

Mit ca. 8000 Einwohnern ist Ballina die größte Stadt des County Mayo und hat sich ganz dem Angelsport verschrieben. Der River Moy, der die Stadt durchfließt, ist jedes Jahr zur Lachssaison Treffpunkt zahlreicher Angler, während der Lough Conn westlich von Ballina die Herzen der Forellenfreunde höher schlagen lässt.

Die Stadt bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und jedes Jahr im Juli wird hier das Ballina Street Festival veranstaltet: Umzüge mit volkstümlichen Spektakeln, Tanz- und Theaterdarbietungen bestimmen das Straßenbild und Verkaufsstände bieten traditionelle Waren feil.

Die Ursprünge der Besiedelung Ballinas reichen bis in die Steinzeit zurück. Stein- und bronzezeitliche Gräber in der näheren Umgebung legen hierüber Zeugnis ab. Sehenswürdigkeiten finden sich hier nur begrenzt; ein Denkmal erinnert an den französischen General Humbert, der mit seinen Truppen 1798 in der Killala Bay landete und die irischen Aufständischen eine Zeitlang unterstützte, die jedoch dann scheiterten. Unweit des River Moy liegen die Überreste des Augustinerklosters Ardaree. In der näheren Umgebung von Ballina stößt man auf die Überreste von zwei Franziskanerklöstern: Moyne Abbey und Rosserk Friary (beide stammen aus dem 15. Jh). In der 16 km südlich gelegenen Foxford Woollen Mills ist heute unter anderem ein Industriemuseum untergebracht. 1892 wurde die Fabrik zusammen von einer Nonne und einem Weber gegründet. Mit Hilfe der Wasserkraft des Rivers Moy wurden die Mühlen angetrieben, in denen die Wolle gesponnen wurde. Lange Zeit stellte die Foxford Woollen Mills den wichtigsten Arbeitgeber in dieser Region dar und die Arbeitsbedingungen waren für damalige Verhältnisse vorbildlich. Ende der 80 Jahre war der Betrieb allerdings so verschuldet, dass er von ehemaligen Mitarbeitern aufgekauft und gänzlich umstrukturiert wurde. Im Besucherzentrum können Sie sich in einer Multivisionsshow über die Geschichte der Fabrik und die Wollherstellung im allgemeinen informieren. Der dazugehörige Verkaufsladen bietet Gelegenheit, exquisite Wollwaren aus der Fabrik und andere irische Erzeugnisse zu erstehen. 

Castlebar, Co. Mayo

Castlebar ist mit ca. 7500 Einwohnern Hauptstadt und Verwaltungssitz des County Mayo. Der Ort entstand im 11. Jh. um die Burg der de Barras (Barry's Burg) und bekam 1611 seine Stadtrechte verliehen.

1798 erlangte Castlebar kurze Berühmtheit, als der französische General Joseph Humbert den rebellierenden United Irishmen mit einer Truppe von 11000 Mann zu Hilfe kam und die Briten vorübergehend zur Flucht zwang. Die Flucht der Engländer ging als "Races of Castlebar" in die Geschichte ein. Die ausgerufene "Republic of Connaught" war allerdings von sehr kurzer Dauer, und schon eine Woche nach diesem Ereignis, war wieder alles beim alten.

In Castlebar lässt sich gut einkaufen und der Way of Irish Life am besten in den zahlreichen Pubs erkunden. Die Flüsse und Seen in der Umgebung bieten gute Möglichkeiten für Angler, und auch Golfer kommen hier auf ihre Kosten.

Roscommon, Co. Roscommon

Roscommon ist der Hauptort der gleichnamigen Grafschaft. Er liegt unweit des Lough Ree, einem der größeren Seen des Shannonzuflusses. Der Ort geht auf eine frühchristliche Mönchssiedlung des Heiligen Coman zurück.

Sehenswert in Roscommon sind die 1269 erbaute Burg, die im Laufe von mehreren Jahrhunderten immer wieder den Besitzer wechselte und die Überreste einer Dominikanerabtei (13. - 15. Jh.). Roscommon ist auch Zentrum des irischen Reitsports. Während der Sommersaison finden hier diverse Pferderennen statt, und in gut geführten Reitzentren wird sich der Pferdefreund wie zu Hause fühlen.

Im River Suck und in zahlreichen kleinen Seen können Angelfreunde ihrer Lieblingsbetätigung frönen.

Westport, Co. Mayo

Der Ort Westport wurde im 18. Jh. auf Bestreben der Familie Browne, den späteren Marquis of Sligo, angelegt, und von dem Architekten James Wyatt auf dem Reißbrett bis ins Detail geplant. Viele halten Westport für eines der schönsten Städtchen Irlands, seine Lage an der Clew Bay ist einfach traumhaft.

Die Ortschaft gruppiert sich um den repräsentativen achtseitigen Platz, der "The Octagon" genannt wird, und eine der Haupteinkaufsstraßen, die Bridge Street, führt auf die mit Lindenbäumen bewachsene Allee (North/South Mall), die den kanalisierten Fluss Carrowbeg säumt. In den beinahe 50 Pubs herrscht eine lebendige Musikszene.

2 km vom Stadtzentrum entfernt liegt Westport House (1730-1734), eines der größten Herrenhäuser Irlands, und Sitz der Earls of Altamont, den Nachfahren der Browne Familie. Um die enormen Kosten für das Gebäude zu decken, wurde der Besitz im Jahre 1960 der Öffentlichkeit zugängig gemacht und unter großem Aufwand zu einem Freizeitpark umgestaltet. Echte Kunstfreunde fühlen sich hier wahrscheinlich etwas deplaziert, aber für Familien mit Kindern, die ein bisschen Spaß haben wollen, ist es die richtige Adresse.

Eine der Hauptattraktionen Westports für den Irlandreisenden aber ist der nahe gelegene Croagh Patrick, Irlands so genannter Heiliger Berg. Der 765 m hohe Berg ist jedes Jahr das Ziel von Tausenden von Wallfahrern. Im Jahre 441 soll der Legende nach der Heilige Patrick auf dem Berggipfel eine 40 tägige Buß- und Fastenzeit verbracht haben. Auch in vorchristlicher Zeit begingen hier die Einheimischen schon Feste zum Gedenken an den keltischen Lichtgott. Die große nationale Wallfahrt findet alljährlich am letzten Sonntag im Juli statt. Zahlreiche Pilger aller Altersgruppen erklimmen in einem dreistündigen Aufstieg, manche von Ihnen barfuss, den Gipfel. Oben angekommen bietet sich ihnen bei klarem Wetter eine atemberaubende Aussicht. Der Blick reicht weit über die Clew Bay mit den vielen Inselchen bis zur Achill Island, und entgegengesetzt kann man teils bis zu den Twelve Pins in die Connemara schauen. 

Clifden, Co. Galway

Die größte Ortschaft der Connemara Region ist Clifden. Die Stadt wurde erst zu Beginn des 19. Jh. von John d'Arcy, einem Großgrundbesitzer, gegründet. Clifden ist ein freundlicher Ort mit vielen bunten Häusern. Das Angebot an Hotels, Bed & Breakfast Unterkünften und Restaurants ist sehr gut. Daher stellt Clifden ein ideales Quartier für Ausflüge sowie Wanderungen in die Connemara dar.

Die zerklüftete Küste mit ihren vielen vorgelagerten Inselchen ist besonders reizvoll und die bis zu 800 m hohen Twelve Pins (auch Twelve Bens - Zwölf Kegel genannt) sind auch für den geübten Bergwanderer eine Herausforderung.

Clifden ist außerdem bekannt als das Zentrum der Connemara Ponyzucht. Sehenswert ist die Connemara Pony Show, die hier jedes Jahr im August stattfindet. Der Besuch der Wettbewerbe ist ein Muß für jeden Reitbegeisterten. 5 km außerhalb von Clifden steht das Alcock und Brown Denkmal, welches an die Flieger John Alcock und Arthur Brown erinnert, die im Jahre 1919 als erste (noch vor Charles Lindbergh) den Atlantik (von Neufundland nach Irland, wo es zur Bruchlandung kam) überquert haben. 

Galway, Co. Galway

Galway, Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft, ist die zur Zeit am schnellsten wachsende Stadt Irlands. Touristen, Studenten und Investionsfreudige fühlen sich gleichermaßen angezogen von dieser lebhaften, weltoffenen und jungen Stadt.

In der Fußgängerzone mit den verwinkelten Gassen finden sich Kaufhäuser mit internationalem Chic, kleine Boutiquen und Buchläden, die zum Stöbern einladen und an fast jeder Ecke trifft man auf Straßenmusiker, die sowohl irischen Folk als auch bekannte Evergreens zum besten geben.

Es gibt eine Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten (Theater, Pubs, etc.) und ein reges Nachtleben. Da Galway Ausgangstor zum Gaeltachtgebiet ist, sprechen auch hier noch viele Einheimische die alte irische Sprache. Die hiesige Universität bietet Kurse in Irischer Sprache, Irischer Geschichte und Irischer Kultur an.

In Galway finden das ganze Jahr über zahlreiche Feste statt, die Bekanntesten sind das Galway Arts Festival (Juli/August), die Galway Races (Pferderennen - Ende Juli/Anfang August) und das International Oyster Festival (September).

In der ersten Hälfte des 13. Jh. besetzten Anglo-Normannen das bis dahin unbedeutende Fischerdorf an der Mündung des Corrib in die Galway Bay. Unter dieser Herrschaft entwickelte sich Galway zu einer der wichtigsten Städte im irischen Westen. Regiert wurde Galway von den vierzehn führenden Familien/Stämmen weshalb Sie auch "City of the Tribes" genannt wurde. Nachdem der starke englische Einfluss ab 15. Jh. nachließ, behielt die Stadt trotzdem ihre Eigenständigkeit und pflegte rege Handelsbeziehungen mit Spanien und Portugal.

Aus dieser Zeit stammt übrigens auch der Spanish Arch, eine Verlängerung der Stadtmauer zum Fluss hin. In früheren Zeiten wurden die Waren von den Schiffen durch dieses Tor in die Stadt gebracht.

Ein weiteres wichtiges Denkmal aus dieser Epoche ist Lynch's Castle (Abbeygate Street). Die ehemalige Stadtburg war die Residenz der Lynch Familie (eine der mächtigsten Familien Galways, die zwischen 1480 und 1650 fast durchgängig das Amt des Bürgermeisters besetzte). Das bekannteste Mitglied dieses Clans war sicherlich James Lynch, gerecht und unbestechlich, richtete er mit eigener Hand seinen Sohn, nachdem dieser einen spanischen Matrosen umgebracht hatte.

Tuam, Co. Galway

Das Marktstädtchen Tuam östlich des Lough Corrib geht auf eine alte Klostersiedlung aus dem 6. Jh. zurück. Die O'Connor Könige beherrschten von hier aus die Grafschaft Connaught. Turlough O'Connor (König von 1106 - 1156) gelangte hier auch zu geistigem Ansehen, da er in der Stadt einige schöne Stein- und Hochkreuze errichten ließ.

Die sehenswerte protestantische St. Mary's Cathedral, deren älteste Überreste aus dem 12. Jh. datieren, beherbergt im südlichen Seitenschiff noch den Schaft eines Hochkreuzes mit einer Inschrift , in der zu einem Gebet zu Ehren des Königs Turlough O'Connor aufgerufen wird. Die katholische Kirche stammt aus dem Jahre 1836. Tuam ist heute Sitz eines katholischen Erzbischofs und eines irisch-anglikanischen Bischofs. Ansonsten werden die Stadt und ihre Umgebung von der Landwirtschaft geprägt.

Es gibt ein gutes Angebot an Bed & Breakfast Unterkünften sowie an Farmhäusern, die auch Einsicht geben in den Alltag des irischen Landlebens. Bei den Freizeitaktivitäten stehen Fischen, Golfen und Reiten an erster Stelle. 

Ballinasloe, Co. Galway

Ballinasloe ist eine betriebsame Handelstadt und kommerzielles Zentrum im Osten der Grafschaft Galway. Der Ort entstand an den Ufern des Rivers Suck und nach einer Zeit, in der zunächst die irischen Mönche die Besiedelung weiter entwickelten, wurde dann im Jahre 1124 unter dem damaligen Hochkönig Turlogh O'Connor eine Burg errichtet. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Ballinasloe zu einem der bedeutendsten Viehmärkte Europas, auf dem Tausende von Schafen, Rindern und Pferden verkauft wurden. Noch heute ist der jährlich Ende Oktober stattfindende Markt ein unvergleichliches Erlebnis und Anziehungspunkt zahlreicher Besucher.

Die Familie der Trenches war im 18. Jh. maßgeblich an der Stadtplanung im englischen Stil beteiligt. Zeugnisse davon sind die breiten Straßen und mehrere schöne Stadthäuser. Der River Suck und seine Nebenflüsse sind ein Paradies für Angler.

21 km südöstlich von Ballinasloe treffen Sie auf die Ruinen von Clonfert Abbey. Hier findet man eines der schönsten Beispiele irisch-romanischer Baukunst. Die einstige Kathedrale steht dort, wo der Sage nach der Heilige Brendan schon im Jahre 563 ein Kloster errichtete. Prunkstück der Kathedrale ist der reich verzierte Torbogen, an dem sich Tier- und Menschenköpfe, geometrische Formen und andere Motive abwechseln.

Athenry, Co. Galway

Das Marktstädtchen Athenry war einst eine wichtige mittelalterliche Siedlung. Der Normanne Meiler de Bermingham errichtete hier im Jahre 1235 eine Burg (Athenry Castle), von der heute noch der dreistöckige rechteckige Hauptturm, zwei runde Ecktürme und ein Teil der Außenmauern erhalten sind. Ein modernes Informationszentrum mit einer ständigen Ausstellung gibt  Auskunft über die Geschichte der Burg, des Ortes und seiner Umgebung.

Die Reste eines Dominikanerklosters (1241) zeugen von der ebenfalls religiösen Bedeutsamkeit dieses Marktfleckens. Aufgrund seiner strategischen Lage gelangte die Stadt in der irischen Geschichte zu außerordentlicher Bedeutsamkeit und wurde so immer wieder zum Angriffsziel zahlreicher Erorberer, wobei sich Normannen und die Truppen von Cromwell abwechselten. Auch vor irischen Armeen blieb das Städtchen nicht verschont. 

Sehenswertes

Aran Islands

Die Aran Inseln, eine geologische Verlängerung der Kalksteinformation des Burren im County Clare, stellen bis heute die aktivste Gaeltacht-Region Irlands dar.

Die Isoliertheit der Inseln im oft rauen Atlantik, ca. 40 bis 50 km vom Festland entfernt, haben es mit sich gebracht, dass die Bewohner hier noch mehr als anderswo in Irland ihre keltischen Traditionen bewahrt haben. Viele der Insulaner sprechen neben Englisch überwiegend Gälisch und geben dieses Erbe an ihre Kinder weiter.

Die Bewahrung der alten irischen Traditionen, verbunden jedoch auch mit einem sich Öffnen zur modernen Welt hin, ist eines der großen Ziele der Inselbewohner.

Drei der sieben Eilande sind bewohnt, Inishmore ist die westlichste und größte Insel. Danach folgen Inishmaan (die mittlere) und Inisheer (die östlichste und kleinste Insel). Die beiden kleineren Inseln lassen sich gut zu Fuß erkunden, während es auf Inishmore verschiedene Fortbewegungsmittel gibt: Anmietung von Fahrrädern, Minibusse oder auch Rundfahrt per Pferdekutsche.

Fährverbindungen zu den Inseln bestehen von Galway-Stadt, von Rossaveal und von Doolin.

Die ältesten Siedlungszeugnisse sind etwa 4000 Jahre alt. Im 5. Jh. nach Christus wurde auf Inishmore durch den heiligen Enda Irlands erstes bedeutendes Kloster gegründet. Andere bekannte Klostergründer (heiliger Ciaran, heiliger Jalath, heiliger Columban und heiliger Columcille) begannen hier mit ihren geistlichen Studien.

Ende des 19./Anfang des 20 Jh. zog es viele Künstler und Intellektuelle auf die Insel, die sich mit dem aufkommenden gälischen Nationalismus auf Spurensuche zu ihren Wurzeln begaben. Darunter waren zahlreiche Schriftsteller, die die Abgeschiedenheit hier besonders inspirierte wie z.B. John Millington Synge, Autor der Klassiker "The Aran Islands" und "Riders to the Sea" und Liam O'Flaherty mit seiner Novelle "Famine".

Der irisch stämmige Amerikaner Robert Flaherty drehte auf den Inseln 1934 den Dokumentarfilm "The Man of Aran". Das Leben der Insulaner war immer hart und entbehrungsreich. Der karge, steinige Boden wurde von den Bewohnern mit Sand und Tang etwas aufgefüllt, und die aus dem Boden entnommenen Steine wurden zu Trockenschichtmauern angehäuft wie man es überall in Irland sehen kann. Das Netz aus Steinmauern hielt den stetigen Wind ab und gab den Pflanzen einen gewissen Schutz. Trotzdem ließen sich niemals besondere landwirtschaftliche Erträge erzielen, so dass die Haupterwerbsquelle stets der Fischfang war.

Hinzu gekommen ist in den letzten Jahren der Tourismus, der sich jedoch auf die Sommermonate konzentriert. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Tagesausflügler. Einige wenige bleiben für mehrere Tage und diese übernachten dann zumeist auf der Hauptinsel Inishmore, da diese das größte Angebot an Bed & Breakfast Unterkünften stellt.

Inishmore

Hauptort und Fähranleger der größten Insel ist Kilronan. Hier konzentrieren sich die B&B's und Pubs, in denen häufig "Ceilis", irische Tanzveranstaltungen, aufgeführt werden.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit auf Inishmore ist Dun Aengus Fort, ein in einem Halbkreis angeordnetes Steinfort, dessen Entstehung man in der Eisenzeit vermutet.

Aufgrund der hufeisenförmigen Anordnung der drei aufeinander folgenden Steinwälle nimmt man an, dass es sich hierbei um den Rest einer einst viel größeren Anlage handelt, von der ein Teil aufgrund der "Klippenwanderung" ins Meer gestürzt ist.

Vom Steinfort aus, dass sich am Rande der fast 90 m hohen Klippen befindet, bietet sich dem Besucher ein atemberaubender Ausblick auf den Atlantik mit seiner oftmals tosenden Brandung und zur anderen Seite fällt der Blick auf das Netzwerk aus grünen Wiesen und grauen Steinwällen. Neben Dun Aengus Fort gibt es weitere kleine Steinforts, die sich über die ganze Insel verteilen, mal mehr und mal weniger gut erhalten.

Auf Inishmore hat sich eine Strickwarenkooperative entwickelt, die sich ausschließlich der Herstellung der bekannten Aran Pullover widmet. Dabei greift man nicht nur auf überlieferte Traditionen zurück, sondern kreiert auch neue Entwürfe mit teils untypischen Grundfasern (wie Alpakawolle, Leinen, Baumwolle und Wildseide).

Inishmaan

Inishmaan hat etwa ein drittel der Fläche von Inishmore. Sehenswert sind das Ringfort Dun Conor, Kilcanonagh Church, ein weiteres kleines Steinfort sowie ein Dolmen. Wunderbar restauriert ist auch das Haus des Dramatikers John Millington Synge, der um die Jahrhundertwende (1900) mehrere Sommer auf der Insel verbracht hat.

Inisheer

Die kleinste Insel der Arans ist ein Paradies für Naturkundler (es gibt eine große Anzahl unterschiedlichster Wildblumen) und Vogelfreunde. Einige der schönsten Strände Westirlands finden sich hier. Mehrere kleine Kirchen (aus dem 8. - 14. Jh.) sowie die Burgruine von O'Brien's Castle laden zum Besuch ein.

Teampall Chaomhain (10.Jh.), die dem Schutzpatron der Insel geweiht ist, wird regelmäßig von Treibsand eingeweht und muß dann mit der gleichen Regelmäßigkeit von den Bewohnern wieder freigelegt werden.

Connemara Nationalpark

Der 20 km² große Connemara Nationalpark befindet sich nahe Letterfrack und im Herzen der Connemara Region. Die Ortschaft Letterfrack wurde Mitte des 19. Jh. von Quäkern gegründet.

In dem einstigen Schulhaus, das zwischendurch auch mal als Waisenhaus fungierte, ist heute eine Lehrwerkstatt für Holzschnitzer untergebracht, die einzigartig ist in Irland. Die besten Werke der jungen Künstler werden im Sommer in Ausstellungen dem Publikum zugängig gemacht.

Der Park umfasst ein großes Gebiet an Heide- und Moorlandschaft sowie Sumpf- und Grasland. Er erstreckt sich ebenfalls noch auf die nördlichen Ausläufer der Twelve Pins und beherbergt damit auch Wald- und Gebirgsregionen. Ein Visitor Centre  informiert den Besucher mit Vorträgen und audio-visuellen Präsentationen über die Landschaft der Connemara, speziell zum Thema Flora und Fauna, aber auch über die Besiedlungsgeschichte in der Region. Es gibt Wanderwege und Naturlehrpfade, die in eigener Regie oder indem man sich einer geführten Tour anschließt, erkundet werden können.

Nicht weit vom Connemara Nationalpark entfernt trifft man auf Kylemore Abbey, ein Benediktinerinnen Kloster, dem ein renommiertes Mädcheninternat angeschlossen ist. Ursprünglich war das 1860 im neogotischen Stil erbaute Prachtgebäude das Hochzeitsgeschenk eines reichen Arztes an seine Frau. Nach familiären Schicksalsschlägen verkaufte er das Anwesen an einen Amerikaner, der aber auch keine rechte Freude daran hatte.

Erst mit den Ereignissen des 1. Weltkrieges gelangte der palastartige Bau zu seiner heutigen Bestimmung. Das Mutterhaus der belgischen Benediktinerinnen wurde vollkommen zerstört, und die Ordensschwestern flüchteten nach Irland. Mit Hilfe der vielen Spenden von den irischen Gläubigen gelang es dem Bischof, den Nonnen hier eine neue Heimstätte zu schaffen.

Die Benediktinerinnen entwickelten eine große Geschäftstüchtigkeit, um die anfallenden Unkosten für das Gebäude zu bestreiten. Sie betreiben eine Töpferwerkstatt, einen Souvenirladen und einen Coffeeshop.

Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch von Kylemore im Frühsommer, wenn die Rhododendronbüsche und die Fuchsienhecken entlang des Sees in voller Blüte stehen.

Leenane

Ca. 12 km östlich von Kylemore gelangen Sie nach Leenane. Der kleine Ort liegt inmitten einer traumhaften Landschaft. Er grenzt an den fjordartigen Einschnitt Killary Harbour und zur anderen Seite hin erheben sich die Berge Mayos und Connemaras. In der nur 600 Meter breiten Bucht werden Muscheln und Lachse gezüchtet. Im Leenane Cultural Centre kann man sich mit der Schafzucht und Wollverarbeitung beschäftigen. Neben der Demonstration des Färbens und Spinnens werden die verschiedenen Schafrassen vorgestellt. Geöffnet täglich von April - Oktober von 10-19.00 Uhr.

Spiddal

Spiddal ist ein Durchgangsort auf dem Weg in die Connemara und liegt etwa 20 km westlich von Galway direkt an der Galway Bay.

Rechts und links der Hauptstraße konzentrieren sich zahlreiche Bed & Breakfast Gästehäuser und ebenso Unterkünfte für Selbstversorger.

Der Ort kann als Zentrum der gälisch sprechenden Südconnemara angesehen werden. In den Ferien gibt es Sommerschulen, in denen Kinder oder auch interessierte Erwachsene Gälisch lernen, oder aber wieder auffrischen können. Bereits im Jahre 1909 wurde hier die erste gälische Sommerschule eröffnet.

Spiddal ist bekannt für seine traditionelle irische Musik. In den Sommermonaten finden in den örtlichen Pubs fast jeden Abend Music Sessions statt. Neben den Pubs gibt es noch zahlreiche Restaurants, die auch bei Feinschmeckern in gutem Ruf stehen. Für die Einwohner von Galway ist Spiddal das ideale Ziel für Wochenendausflüge. Meeresangeln oder auch Golfen auf dem nahegelegenen Galway Golf Club stehen ganz hoch im Kurs.

Achill Island

Achill Island ist mit 142 km² die größte irische Insel und der Küste Mayos vorgelagert. Eine Drehbrücke verbindet sie mit dem irischen Festland. Ruhesuchende und Naturliebhaber sind hier bestens aufgehoben.

Die unberührte und teils bergige Insel ist fast baumlos, und mit einer Heide- und Moorlandschaft überzogen.

Das Wasser ist hier besonders sauber. Allein fünf Strände sind mit der "Blue Flag" ausgezeichnet, welches für eine gute Badequalität steht. Durch die stetigen Winde ist die Insel auch ein Treffpunkt für Windsurfer.

Dem deutschen Reisenden ist Achill Island spätestens durch Heinrich Bölls Werk "Irisches Tagebuch" bekannt. Der Schriftsteller fand in den 50 er Jahren in dem Ort Doogort ein ideales Sommerquartier. In der Einsamkeit dieser irischen Landschaft fehlte es ihm nicht an Inspiration und Muße zum Schreiben. Seither hat sich allerdings einiges verändert.

Der Tourismus hat auch hier Einzug gehalten, wenn auch in bescheidenerem Maße als anderswo auf der irischen Hauptinsel. Das Sommerhaus Heinrich Bölls gibt es immer noch. Heute wird es zeitweise von Stipendiaten, Schriftstellern und Künstlern bewohnt. Besonders reizvoll ist eine Fahrt entlang des Atlantic Drive, eine Panoramastraße, die entlang der Klippenlandschaft führt und auf der anderen Seite den Blick auf die von Heide und Moor überzogenen Berge freigibt.

Der Hauptort Keel mit seinem 4 km langen Strand ist ein Paradies für Wassersportler. Am Keel Lough, der nur durch den Strand- und Dünenabschnitt vom Meer getrennt ist, treffen sich die Angler.

Via Dooagh gelangt man schließlich an das "Ende der Insel" nach Keem Bay, ein von hohen Klippen eingerahmter kleinerer Sandstrand, der zwar abgelegen, aber dennoch traumhaft schön ist. Bei entsprechendem Wetter glitzert das Wasser in der Bucht türkisgrün.

Ballintubber Abbey

Ballintubber liegt ca. 12 km südlich von Castlebar. Im Jahre 1216 wurde hier von Cathal O'Connor, dem irischen Hochkönig von Connaught, eine Abtei für die Ordensbrüder des heiligen Augustinus erbaut. Für die Gläubigen, die sich den Wallfahrten zum heiligen Berg Irlands (Croagh Patrick) anschlossen, war es eine ideale Zwischenstation.

Trotz der Verwüstungen durch Cromwells Truppen und anderer Wirren wurden in der Augustinerabtei bis heute durchgängig Gottesdienste abgehalten. Die Kirche und der Kreuzgang wurden anlässlich der 750 Jahrfeier 1966 mit großen Engagement renoviert.

Kunstinteressierte treffen hier auf wirklich eindrucksvolle Steinmetzarbeiten. Von den Arkadenbögen des Kreuzganges erblickt man in der Ferne den Croagh Patrick. Ein Informationszentrum informiert über die wechselvolle Geschichte der Abtei und die angrenzenden Gartenanlagen laden zum Verweilen ein.

Auch ein Abstecher zum nahe gelegenen Lough Carra ist lohnenswert. Per Boot lässt sich der kleine See am besten erkunden.

Ceide Fields

8 km westlich von Ballycastle liegt die etwa 10 bis 15 qkm große neolithische Ausgrabungsstätte der Ceide Fields. Es ist flächenmäßig der größte europäische Steinzeitfundort.

Unter der natürlichen Torfschicht der Moorlandschaft Nord-Mayos stieß man 1934 beim Torfabbau auf eine ca. 5000 Jahre alte Steinzeitsiedlung mit kleinen Behausungen und regelmäßigen Feldparzellen, die von Steinmauern umgeben waren. Erst über 30 Jahre später erkannten Forscher die große Bedeutung dieses Ausgrabungsortes. Die Art der Anlage lässt auf eine Gemeinschaft von bis zu 300 Bewohnern schließen, die friedlich miteinander auskamen, da keine größeren Wehrbefestigungen vorhanden sind.

Die Ursache, warum die Siedlung schließlich im Moor versank, erklären Wissenschaftler zum einen mit einer natürlichen Klimaveränderung (die durchschnittliche Jahrestemperatur wurde um 2 Grad niedriger und feuchter) und in den Eingriffen des Menschen in die Natur.

Indem die Bewohner fast den gesamten Wald von Ceide für ihre Felder rodeten, konnten große Mengen des Regens nicht mehr von Bäumen abgefangen werden und versickerten ungehindert im Boden. Überweidung und Überdüngung durch zu hohe Tierbestände taten ein übriges dazu. Die Siedler zogen wahrscheinlich ostwärts nach Killala.

Dem Laien mögen die Ausgrabungen von Ceide Fields wenig spektakulär erscheinen. Das 1993 eröffnete moderne Besucherzentrum in einem einer Pyramide nachempfundenen Glasbau dokumentiert dagegen recht anschaulich und interessant die Ausgrabungen und die Entstehung des Moores.

Knock

Knock ist heute Irlands bedeutendster Wallfahrtsort, und auch den Gläubigen außerhalb Irlands ein Begriff. Im August 1879 waren 15 Gläubige beim Gebet in der Knock Parish Church versammelt, als ihnen der Heilige Josef, die Jungfrau Maria und Johannes der Täufer erschienen.

Bei einer offiziellen Untersuchung stimmten alle Augenzeugen in ihrer Beschreibung mit der Erscheinung überein. Seitdem ist Knock ein international anerkannter Marienwallfahrtsort. Jedes Jahr statten Tausende von Pilgern dem Marienschrein einen Besuch ab. Zum 100 jährigen Jubiläum dieses Ereignisses wurde an der Stelle der alten Kirche eine riesige Basilika gebaut, da die ursprüngliche Kirche der stetig wachsenden Zahl der Besucher nicht mehr gerecht wurde. Über die Ästhetik dieser modernen Kirche aus Beton lässt sich sicher streiten, die Räumlichkeiten erfüllen aber mit Sicherheit den ihnen zugedachten Zweck.

Papst Johannes Paul II. zelebrierte zur 100 Jahr Feier, an der fast eine halbe Million Gläubige teilnahmen, die Messe. Dies war einer der Gründe, dass die Infrastruktur um Knock herum ausgebaut und der Grundstein für einen wichtigen regionalen Flughafen Irlands, Knock Airport gelegt wurden.

In der Nähe der Basilika befindet sich das Knock Folk Museum. Der Besucher erfährt hier alle Einzelheiten, die mit der Erscheinung im Jahre 1879 zu tun haben, sieht aber auch wie die irische Bevölkerung zu dieser Zeit gelebt hat.

Strokestown

Strokestown liegt etwa 20 km nördlich der Stadt Roscommon und kann von sich behaupten, die breiteste Hauptstraße eines irischen Dorfes zu besitzen. Der 2. Lord Hartland kam während einer Europareise durch Wien und ließ sich von der berühmten Ringstraße der österreichischen Hauptstadt zu einem irischen "Boulevard" inspirieren.

Strokestown Park House wurde 1730 von Thomas Mahon bei dem bekannten Architekten Richard Cassel in Auftrag gegeben, und war bis zum Jahre 1979 im Besitz der Famile Mahon. Das schlichte Gebäude im palladianischen Stil ist ein exzellentes Beispiel für den Lebensstil des irischen Landadels. Es ist eines der wenigen irischen Herrenhäuser, das noch das originale Mobiliar beherbergt. Umgeben ist das Haus von einem weitläufigen Park. Besonders sehenswert ist hier das georgianische Gewächshaus.

In den einstigen Ställen des Herrenhauses ist heute das Famine Museum untergebracht, das sehr informativ die Zeit der großen Hungersnot (Great Famine) zwischen 1845 - 1850 dokumentiert. 

Nachdem mehrere Jahre hintereinander die gesamte Kartoffelernte vom Mehltau vernichtet wurde, und damit das irische Volk seines Grundnahrungsmittels beraubt war, starben etwa bis 1/4 der irischen Bevölkerung an Hunger bzw. wanderten nach Amerika aus.

Strokestown erregte zu der Zeit besondere Aufmerksamkeit. Viele Pächter konnten aufgrund der Missernten die Pacht nicht mehr bezahlen und der damalige Gutsherr von Strokestown beabsichtigte, seine säumigen Pächter auf eigens gecharterten Schiffen nach Amerika zu verbannen. Der ohnehin nicht beliebte Major Denis Mahon wurde daraufhin angeblich von seinen eigenen Pächtern erschossen.

Die Region um Strokestown bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten: Bootsfahrten auf dem nahe gelegenen Shannon, Angeln in den Seen der Umgebung oder Golfen auf ausgesuchten Golfplätzen.

Lough Key Forest Park

Unweit von Boyle Abbey liegt der Lough Key Park, bestehend aus dem Lough Key und dem umliegenden Waldgebiet. Es ist ein ideales Erholungsgebiet für Spaziergänger und Wassersportler.

Am See werden Ruderboote vermietet und es besteht auch die Möglichkeit zu einer Exkursion per Motorboot. Sehenswert ist der Bog Park (Moorgarten). Auf der Insel im See befinden sich die Überreste einer ehemaligen Abtei.

Boyle Abbey

Das kleine Provinzstädtchen Boyle nördlich von Carrick-on-Shannon in der Grafschaft Roscommon lohnt einen Besuch wegen den Ruinen der einstigen Zisterzienserabtei Boyle Abbey, die im 12 Jh. als Tochtergründung der Abtei von Mellifont entstand. Von der kreuzförmigen Kirche, die kein Dach mehr hat, sind Hauptschiff, Chor und Querschiffe erhalten.

Rund- und Spitzbögen wechseln sich ab und zeigen beispielhaft den Unterschied zwischen romanischer und gotischer Architektur.

 

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